Digitalmarketing

So können Sie (auch als kleines Unternehmen) mit Digitalmarketing neue Kunden gewinnen.

Dass Digitalmarketing – angefangen bei einer top Website – wichtig ist, habe ich bereits in meinen Blog-Post EIN SCHÖNES FIRMENGEBÄUDE IM INDUSTRIEGEBIET – ABER EINE WELLBLECHHÜTTE IM INTERNET ausführlich beschrieben. Mit dem erkannten Problem möchte ich Sie aber nicht alleine lassen. Heute möchte ich Ihnen einige Tipps geben, wie Sie Ihr Digitalmarketing auf den aktuellen Stand bringen:

Aktualisieren Sie Ihre Website.

Die Website ist der Dreh- und Angelpunkt des Digitalmarketings. Das Gute an der Website ist, dass Sie Ihnen selbst gehört. Wie sich Social-Media-Plattformen weiterentwickeln, können Sie nicht beeinflussen. Inhalte auf Facebook können zum Beispiel von einem Tag auf den anderen weg sein und sie haben kaum eine Chance, etwas dagegen zu tun. Auf Ihrer Website ist das anders: Dort sind Sie der Chef. Damit hängt (wie in Ihrem Haus) allerdings auch zusammen, dass Sie selbst putzen und renovieren müssen.

Wenn Sie die folgenden 10 Fragen mit JA beantwortet können, ist Ihre Website bereits in einem ordentlichen Zustand:

  1. Beinhalten Ihre Website eine klare Beschreibung dessen, wer Sie (bzw. Ihr Unternehmen) sind?
  2. Hat Ihre Website eine einfache, passende Web-Adresse?
  3. Finden sich Besucher auf Ihrer Website leicht zurecht?
  4. Sind Ihre Kontaktinformationen leicht zu finden?
  5. Gibt es Kunden-Referenzen?
  6. Ist deutlich erkennbar was Ihre Website-Besucher als nächstes tun sollen?
  7. Finden Sich auch Smartphone-Nutzer gut auf Ihrer Website zurecht?
  8. Wird Ihre Website auf Google unter den wichtigsten Suchbegriffen gefunden?
  9. Ist Ihr Server sicher und Ihr Content-Management-System aktualisiert?
  10. Passt das Design der Website zu Ihnen (bzw. Ihrem Unternehmen)?

Machen Sie Ihre Website zu Ihrem besten Verkäufer

Bevor potenzielle Kunden bei Ihnen anrufen, haben sie ihre Verkaufsentscheidung zu 70 Prozent bereits getroffen. Verkäufer sollten die Website deshalb nicht als Nebensache einer anderen Abteilung (des Marketings) betrachten, sondern als einen ihrer wichtigsten Kollegen. Lassen Sie das Wissen des Vertriebs bei der Weiterentwicklung Ihrer Website mit einfließen.

Welche Fragen werden von Kunden immer wieder gestellt? Bauen Sie diese Fragen und die entsprechenden Antworten in die Texte auf Ihrer Website ein.

Ist Ihren Kunden wichtig, Ihr Team kennen zu lernen? Stellen Sie Ihre Mitarbeiter mit kurzen Beschreibungen, Fotos oder sogar kleinen Video-Clips vor.

Wollen Ihre Kunden Zahlen, Daten, Fakten wissen? Veröffentlichen Sie Statistiken oder integrieren sie einen Konfigurations-Rechner.

Gleichzeitig können Ihre Vertriebler auch von der Website einiges lernen:
Welche Unterseite wird am meisten angeklickt? Wo springen die meisten Leute ab? Welche Altersgruppe besucht Ihre Website am häufigsten und von wo aus greifen zu welcher Zeit die meisten Leute auf Ihre Website zu?

All das können wertvolle Informationen für Ihr Vertriebsteam sein.

Sie können auch noch einen Schritt weiter gehen:

Stellen Sie auf Ihrer Website hochwertige Brancheninformationen (z.B. in Form eines E-Books) zur Verfügung. Wenn potenzielle Kunden dieses Angebot in Anspruch nehmen, bekommen Sie im Gegenzug Kontaktinformationen mit denen das Vertriebsteam wiederum weiterarbeiten kann.

Nutzen Sie die Möglichkeiten der Automatisierung

Ein mit mir befreundeter Landwirt hat vor vielen Jahren den folgenden Satz gesagt:
Man sollte nichts von Hand machen, wofür es eine Maschine gibt.

Bestimmt fallen Ihnen jetzt sofort Beispiele ein, wo Sie sich bewusst anders verhalten. Ja, es ist gesünder die Treppe als den Aufzug zu nehmen. Wie bei jeder Regeln gibt es auch hier Ausnahmen. Die Grundidee finde ich aber trotzdem richtig und ich denke bei mir im Büro viel darüber nach, wo wir Möglichkeiten zur Automatisierung haben. Schließlich wollen wir möglichst viel Zeit dafür einsetzen, Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen.

Im Marketing und Vertrieb bedeutet dies, dass wir wiederkehrende Prozesse versuchen zu automatisieren. In meinem Artikel „E-Mails sind keine Säbelzahntiger“ habe ich bereits einige Tipps zur Automatisierung von E-Mails gegeben. Heute möchte ich Ihnen eine Idee davon geben, was in der Marketing-Automation möglich ist:

Stellen Sie sich vor, sie sind auf einer Messe. Den ganzen Tag über kommen Menschen, die sich für Ihre Angebote interessieren. Sie sind gut vorbereitet und haben zahlreiche Broschüren zur Verfügung, die Sie bei Bedarf an die richtigen Leute weitergeben. Manche Besucher kennen Sie auch schon vom Vorjahr – diesen Leuten zeigen Sie vor allem was sich in den letzten Monaten verbessert hat. Dann kommen auch einige Ihrer Bestandskunden und diesen zeigen Sie die passenden Lösungen mit denen sie ihren aktuellen Problemen besser begegnen können. Weil Sie Vieles wissen, können Sie Ihre Marketing-Botschaften punktgenau platzieren.

Digitalmarketing funktionieret genau gleich, denn auch Ihre Marketing-Plattform, die Sie in Ihre Website integrieren können, lernt Ihre Besucher kennen und kann zu jedem Zeitpunkt die passenden Informationen zur Verfügung stellen: Wer schon eine allgemeine Information zu Ihrem Angebot heruntergeladen hat, bekommt spezifischere Informationen angeboten. Wer schon Kunde ist, bekommt zu sehen, was ihn am wahrscheinlichsten interessiert. usw.

Wenn Sie sich weitere Ideen dazu wünschen, welche Informationen das in Ihrem Kontext sein könnten oder wenn Sie sich für eine strukturierte Vorgehensweise im Digitalmarketing interessieren, empfehle ich Ihnen das kostenlose E-Book: Eine Einführung in das Inbound Marketing. 

Lassen Sie Ihren aktuellen Erfolg nicht Ihrem Erfolg von morgen im Wege stehen und bauen Sie sich ein zweckmäßiges Digitalmarketing-Gebäude.

Armin Ruser

Strategie und Unternehmensentwicklung sind meine Themen. Mit praktischen und messbaren Maßnahmen helfe ich Ihnen in Vertrieb und Führung wirkungsvoller zu werden.

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